Bautzener Kassandra-Ruf

Friedenspreis: Der Theologe Eugen Drewermann hat den Bautzener Friedenspreis 2018 erhalten. Eindringlich warnte er vor den Folgen derzeitiger Kriegs-Politik. Und belebte den christlichen Pazifismus neu.
Von Stefan Seidel
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Rufer in der Wüste: Seit Jahrzehnten tritt Eugen Drewermann unermüdlich für einen Pazifismus im Geiste Jesu ein. Dafür bekam er nun den Bautzener Friedenspreis. © Foto: epd-bild / Stefan Arend

Als Eugen Drewermann seine Friedenspreisrede am vergangenen Dienstag im Bautzener Deutsch-Sorbischen-Theater zu Ende gesprochen hatte, gab es minutenlange stehende Ovationen. Dabei hatte der 77-jährige Theologe aus Paderborn anlässlich des 1000. Jahrestages des Friedens von Bautzen über den christlichen Pazifismus gesprochen – ein für viele Zeitgenossen veraltetes Thema.

Unter der Überschrift »Menschen, weigert euch, Feinde zu sein« (Römer 12) ist es Drewermann gelungen, den Irrsinn heutiger Regierungspolitik und Wirtschaft offenzulegen: dass sie im Dienst einer Idee steht, die im Grunde barbarisch ist. Der globale kapitalistische Konkurrenzkampf ordne alle Werte dem einen Wert unter: den des Sieges auf dem Markt. In der unendlichen Gier nach billigen Rohstoffen und Konkurrenzvorteilen sei die westliche Welt heute zu fast allem bereit. Die Militarisierung der Außenpolitik diene deshalb nicht einer ethischen Verantwortungsübernahme, so Drewermann. Sondern dem Kampf um Vormacht. »Es gehört zu unserem Wirtschaftssystem des Kapitalismus, dass wir uns durchsetzen müssen mit dem Machtzugriff auf die billigsten Rohstoffe. Nur so können wir global konkurrieren, indem wir uns die Rohstoffe gewissermaßen zum Nulltarif aneignen«, erläuterte er und verwies auf den Krieg im Kongo um den Rohstoff Coltan, der für die Herstellung von Handyakkus vonnöten ist.

Das ganze Elend unserer Zeit lässt sich Drewermann zufolge an zwei Zahlen ablesen: 900 Milliarden Dollar gibt die westliche Welt jährlich für Rü­stung und Kriegsführung aus. Und um vier Milliarden Dollar bettelt die UNO, um die schlimmsten Auswüchse der Hungerkatastrophe in Nordafrika zu bekämpfen – vergeblich. »Die vier Milliarden für die UNO sind nicht aufzutreiben, aber 900 Milliarden nur für Krieg jederzeit ganz normal«, so Drewermann. Lauter Beifall.

Deutschland verdiene kräftig an dieser Situation, so der Theologe weiter. Immerhin stehe es an weltweit dritter Stelle der Rüstungsexporteure. Statt auszusteigen aus dem Blutgeschäft mit den Waffen und aufzustehen gegen ein westliches Kriegsbündnis, das immer wieder blutige Kriege beginne – wie zuletzt gegen sieben arabische Staaten – verkaufe die Regierung hierzulande ihre Politik noch als Friedenspolitik. Auf die Frage, was Deutschland militärisch in Afghanistan zu suchen hätte, antwortet er: »Absolut gar nichts!« Und das NATO-Bündnis nennt er »die schlimmste und schrecklichste Angriffsarmee, die in der Geschichte der Menschheit je existiert hat.«

Das Gebot der Stunde sei deshalb nicht, mehr Opferbereitschaft an den Tag zu legen, wie es Ex-Bundespräsident Joachim Gauck einmal gefordert habe, betont Drewermann und ruft: »Herr Ex-Pfarrer Gauck: Nein zum Krieg ist die Botschaft Jesu, aber nicht, den Krieg umzupredigen in ein Instrument der Verantwortung!«

Und so formulierte der Bautzener Friedenspreisträger fünf Forderungen an die deutsche Politik, damit Frieden werde: Abrüstung statt Aufrüstung, Austritt aus der NATO, Beseitigung der US-Atomwaffen in Büchel, Ende der Duldung der US-Drohnenangriffe, die von Ramstein aus gesteuert würden sowie Widerstand gegen die Jugendoffiziere der Bundeswehr, die in den Schulen die 16-Jährigen zum Töten als Beruf verführen.

Doch Drewermann ahnt selbst, dass diese Forderungen derzeit wenig Chancen haben. Er fühlt sich an die Seherin Kassandra erinnert, die in der griechischen Mythologie vergeblich gegen die mörderischen Kriege von Troja ansprach. »Die Situation der Friedensbewegung in Deutschland gleicht ganz und gar dem Schicksal der Kassandra im antiken Griechenland«, sagt er und fragt leise: »Hört uns wirklich jemand?«

Doch trotzdem gebe es keine Alternative dazu, das als richtig Erkannte zu verteidigen und umzusetzen. Auch wenn die deutschen Militärausgaben in den nächsten Jahren sogar verdoppelt werden sollen – auf jährlich rund 70 Milliarden – und immer alternativloser auf die Option des Krieges gesetzt werde, müsse am Ausweg Jesu festgehalten werden, er sei der eimzig mögliche: »In dieser Welt nenne ich diejenigen Menschen glücklich, die es wagen, wehrlos zu bleiben, denn nur die werden die Kraft haben, Frieden zu schaffen.« Wieder erhält Drewermann langen Beifall, als er dieses Bergpredigt-Zitat ausgesprochen hatte. Leise fügte er noch hinzu – und es klang stark und ohnmächtig zugleich: »Der Dialog ist die einzige Alternative zur Ersatzsprache der Gewalt.« Der Bautzener Frieden von 1018 sei damals laut Drewermann ein Schritt in die richtige Richtung gewesen, da er den 15-jährigen deutsch-polnischen Krieg beendete. Doch heute sei ein Frieden zwischen allen Völkern nötig. Und der beginne, wenn wir uns weigern, Feinde zu sein.

Er sprach’s, nahm die gußeiserne Bautzener Friedenstaube entgegen und ging langsam von der Bühne. Ein aufrechter Einzelner. Und es scheint, als müsse er den Job machen, den eine friedensethisch taub gewordene Kirche offenbar nicht mehr zu machen vermag.

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5 Lesermeinungen zu Bautzener Kassandra-Ruf
Beobachter schreibt:
08. Februar 2018, 8:37

Ja der liebe Herr Drewermann!

Johannes schreibt:
08. Februar 2018, 11:49

Danke, Herr Drewermann für die klaren Worte: Besonders die fünf Forderungen sollte man jedem Politiker ins Stammbuch schreiben:
"Abrüstung statt Aufrüstung, Austritt aus der NATO, Beseitigung der US-Atomwaffen in Büchel, Ende der Duldung der US-Drohnenangriffe, die von Ramstein aus gesteuert würden sowie Widerstand gegen die Jugendoffiziere der Bundeswehr, die in den Schulen die 16-Jährigen zum Töten als Beruf verführen."
Und auch die deutsche Mitverantwortung für die Fluchtursachen gilt es immer wieder hervozuheben:
" In der unendlichen Gier nach billigen Rohstoffen und Konkurrenzvorteilen sei die westliche Welt heute zu fast allem bereit. Die Militarisierung der Außenpolitik diene deshalb nicht einer ethischen Verantwortungsübernahme, so Drewermann. Sondern dem Kampf um Vormacht. »Es gehört zu unserem Wirtschaftssystem des Kapitalismus, dass wir uns durchsetzen müssen mit dem Machtzugriff auf die billigsten Rohstoffe. "

J.L.

Beobachter schreibt:
08. Februar 2018, 19:19

Ja der liebe Herr Drewermann!

manuel schreibt:
12. Februar 2018, 11:34

Na, ein Glück, dass Herr Drewermann nicht Außenminister wird.
Austritt aus der NATO - wo wäre Deutschland heute ohne über 60 Jahre NATO? Deutschland alleine als Mittelmacht - wie wunderlich. Das führte schon zu zwei Weltkriegen - und es wird übrigens auch von Radikalen aus dem rechten und linken Spektrum immer wieder gefordert.
Aufrüstung - liest denn eigentlich niemand Berichte über den Zustand unserer Armee oder hört mal auf Berichte von Wehrbeauftragten? Viele Flugzeuge, viele Schiffe rosten vor sich hin - die Technik veraltet, immer weniger ist überhaupt noch einsatzbereit. Mehr Investitionen würden momentan nur dazu dienen, wenigstens die Basisfunktionen einer Armee aufrecht zu erhalten - einer Armee zudem, die zahlenmäßig längst zu den kleineren in Europa gehört (jedenfalls gemessen an der Bevölkerung und der sonstigen Wirtschaftskraft unseres Landes). Die NVA war in etwa genauso groß wie die Bundeswehr heute - bei einem Fünftel der Bevölkerung.
Zu den anderen Forderungen von Drewermann kann man auf die 80er Jahre verweisen, als es auch immer wieder seitens der offiziellen DDR hieß: "Gegen Nato-Waffen - Frieden schaffen." Immer einseitiger wird der Blick von manchen "Visionären". Diese sollten sich äußern - und auch ihre Preise bekommen. Aber ein wenig Recherche vorher schadet nicht. Und Realpolitik sollte von Leuten gemacht werden, die auch einen Bezug zur Realität haben. Und dass die Kirche diesbezüglich ruhiger und weniger aktionistisch geworden ist, kann darauf hindeuten, dass sie manches nur etwas realistischer sieht. Das muss nicht schlecht sein. Ich verweise hierbei auf den ehem. EKD-Ratsvorsitzenden Nikolaus Schneider, der durch manche Besuche in Krisengebieten zu einem durchaus differenzierten Urteil über den Sinn von Militäreinsätzen gekommen ist. Aber viel einfacher ist es natürlich, auf den Westen zu schimpfen und zu ignorieren, dass die muslimischen reichen Länder und va. China mit Sicherheit keine Waisenknaben sind.
Das Bergpredigt-"Zitat" sollte übrigens nicht als "Zitat" beschrieben werden. Bestenfalls ist es ein populärer - sicher auch nicht falscher - Satz, der ein wenig an eine Seligpreisung erinnert, die tatsächlich in der Bergpredigt steht. Diese lautet aber doch ein bisschen anders...

Beobachter schreibt:
13. Februar 2018, 12:55

Naja, lieber manuel, soviel besser und zukunftweisender waren unseren letzten Außenminister auch nicht!
Aber der Herr Drewermann ist eben ein Mann für alle Fälle. Wo "Kennt" der sich eigentlich nicht aus?
Eines hat er aber über die Jahre sehr gut bewiesen: Im Verdrehen von Bibel"zitaten" und -aussagen ist er große Klasse!

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  • Die Leipziger Buchmesse begrüßt bis Sonntag wieder Lesefreunde. Gastland sind die Niederlande. © Karola Richter

    Die Leipziger Buchmesse begrüßt bis Sonntag wieder Lesefreunde. Gastland sind die Niederlande. © Karola Richter

  • In der Glashalle © Karola Richter

    In der Glashalle © Karola Richter

  • Eine »Poem booth« (Gedichtezelle) generiert Instanz-Gedichte passend zum Menschen, der davor steht. Angelehnt ist die Idee an Sofortbildautomaten. © Karola Richter

    Eine »Poem booth« (Gedichtezelle) generiert Instant-Gedichte passend zum Menschen, der davor steht. Angelehnt ist die Idee an Sofortbildautomaten. © Karola Richter

  • In der Glashalle © Karola Richter

    In der Glashalle © Karola Richter

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  • Messehalle 2 am Stand der Verlagsgruppe Droemer Knaur GmbH & Co. KG © Karola Richter

    Messehalle 2 am Stand der Verlagsgruppe Droemer Knaur GmbH & Co. KG © Karola Richter

  • Lesung am Stand von mdr kultur, hier mit Thomas Kunst © Karola Richter

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  • Lesung am Stand von dlr kultur, hier mit Schauspieler Jörg Hartmann © Karola Richter

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  • Ein beliebtes Kameramotiv sind die Cosplayer der Manga-Comic-Con, die Figuren aus Mangas, ANimes oder Spielen darstellen © Karola Richter

    Ein beliebtes Kameramotiv sind die Cosplayer der Manga-Comic-Con, die Figuren aus Mangas, ANimes oder Spielen darstellen © Karola Richter

  • Am EMVD-Gemeinschaftsstand: der scheidende Verantwortliche für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Evangelischen Verlagsanstalt Johannes Popp (re.) und sein Nachfolger Tilmann Meckel (li.) © Karola Richter

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  • In der Glashalle © Karola Richter

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  • Besucher strömen in die Messehallen am Eröffnungstag © Karola Richter

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  • Fans von Mangas und deren Figuren kommen in Halle 1 auf ihre Kosten © Karola Richter

    Fans von Mangas und deren Figuren kommen in Halle 1 auf ihre Kosten © Karola Richter

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  • EMVD-Gemeinschaftsstand in Halle 2, K102 © Karola Richter

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Impressionen vom Kirchenvorstandstag 2023 in Leipzig

  • In der Kongresshalle am Zoo Leipzig treffen sich heute Kirchenvorstände aus ganz Sachsen © Karola Richter

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  • Ab 9.30 Uhr geht es los © Karola Richter

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  • Die Halle füllt sich © Karola Richter

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  • Es wird verschiedene Themenräume geben © Karola Richter

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  • Präsident Vollbach eröffnet die Veranstaltung mit mutmachenden Worten, offen miteinander und mit den Mitarbeitern des Landeskirchenamtes ins Gespräch zu kommen. © Karola Richter


  • Präsident Vollbach eröffnet die Veranstaltung mit mutmachenden Worten, offen miteinander und mit den Mitarbeitern des Landeskirchenamtes ins Gespräch zu kommen. Unterstützt werden Referentinnen und Referenten durch Gebärdensprache. © Karola Richter


  • Zu Beginn sprechen Kirchvorsteherinnen und Kirchvorsteher darüber, warum sie in ihrer Gemeinde diese Aufgabe machen und was sie sich wünschen. Hier Sabine Schulz aus Lauter-Bernsbach © Karola Richter


  • Zu Beginn sprechen Kirchvorsteherinnen und Kirchvorsteher darüber, warum sie in ihrer Gemeinde diese Aufgabe machen und was sie sich wünschen. Hier Runa Sachadae aus der Christuskirchgemeinde Leipzig-Eutritzsch © Karola Richter


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  • Mittendrin, wenn es schwierig wird, wenn ein Problem gelöst ist, wenn wir feiern. Gott ist immer da, sagt Landesbischof Tobias Bilz. Gottes Gegenwart alle Tage ist uns versprochen, das gibt er den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf den Weg. Er bleibt bei uns, auch heute, wenn wir über das sprechen, was uns anstrengt, aber auch das, was uns trägt. © Karola Richter


  • Den Sonntag finden Sie zwischen Händelsaal und Buffet © Karola Richter


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  • In den Sälen wird zu verschiedenen Themen diskutiert und gearbeitet. Hier zum Beispiel im Themenworkshop zur Gottesdienstgestaltung. © Karola Richter


  • In den Sälen wird zu verschiedenen Themen diskutiert und gearbeitet – hier geht es um Leitungsamt im Ehrenamt, u.a. mit Bettina Westfeld © Karola Richter


  • In den Sälen wird zu verschiedenen Themen diskutiert und gearbeitet © Karola Richter


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  • In den Sälen wird zu verschiedenen Themen diskutiert und gearbeitet. Hier: Kirche, Kanzel, Staatskanzlei – Dialogfeld Kirche und Staat mit OLKR Christoph Seele. © Karola Richter


  • Kirchvorsteher Thomas Kowtsch aus dem Kirchenbezirk Dresden-Mitte am Sonntagsstand © Karola Richter m


  • Mittagspause © Karola Richter


  • Angeregte Gespräche prägten die Mittagspause und der tolle Blick in den Zoo Leipzig vervollständigt die gute Atmosphäre. Am Nachmittag wird weiter diskutiert und ausgetauscht. © Karola Richter


  • Gemeindeberaterin Silke Roß fasst die Ergebnisse im Workshop »Nur keinen Streit vermeiden« zusammen. © Uwe Naumann

  • Im Abschlussgottesdienst bauen Kirchvorsteher im großen Saal einen Altar auf. © Uwe Naumann

    Im Abschlussgottesdienst bauen Kirchvorsteher im großen Saal einen Altar auf. © Uwe Naumann

  • Im Abschlussgottesdienst bauen Kirchvorsteher im großen Saal einen Altar auf. © Uwe Naumann

    Im Abschlussgottesdienst bauen Kirchvorsteher im großen Saal einen Altar auf. © Uwe Naumann

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Impressionen vom Kirchentag in Nürnberg

  • Der Leitende Redakteur des Sonntag, Stefan Seidel, im Gespräch mit der aktuellen Miss Germany, Kira Geiss, auf dem Roten Sofa des EMVD. © Grothe

    Der Leitende Redakteur des Sonntag, Stefan Seidel, im Gespräch mit der aktuellen Miss Germany, Kira Geiss, auf dem Roten Sofa des EMVD. © Grothe

  • Der Leitende Redakteur des Sonntag, Stefan Seidel, im Gespräch mit der aktuellen Miss Germany, Kira Geiss © W. Hirsch

    Der Leitende Redakteur des Sonntag, Stefan Seidel, im Gespräch mit der aktuellen Miss Germany, Kira Geiss © W. Hirsch

  • Auch das ist Kirchentag: Teilnehmer demonstrieren für Frieden. © Stefan Seidel

    Auch das ist Kirchentag: Teilnehmer demonstrieren für Frieden. © Stefan Seidel

  • Auch das ist Kirchentag: Teilnehmer demonstrieren für Frieden. © Stefan Seidel

    Auch das ist Kirchentag: Teilnehmer demonstrieren für Frieden. © Stefan Seidel

  • Auch das ist Kirchentag: Teilnehmer demonstrieren für Frieden. © Stefan Seidel

    Auch das ist Kirchentag: Teilnehmer demonstrieren für Frieden. © Stefan Seidel

  • Auch das ist Kirchentag: Teilnehmer demonstrieren für Frieden. © Stefan Seidel

    Auch das ist Kirchentag: Teilnehmer demonstrieren für Frieden. © Stefan Seidel

  • Auch das ist Kirchentag: Teilnehmer demonstrieren für Frieden. © Stefan Seidel

    Auch das ist Kirchentag: Teilnehmer demonstrieren für Frieden. © Stefan Seidel

  • Auch das ist Kirchentag: Teilnehmer demonstrieren für Frieden. © Stefan Seidel

    Auch das ist Kirchentag: Teilnehmer demonstrieren für Frieden. © Stefan Seidel

  • Auch das ist Kirchentag: Teilnehmer demonstrieren für Frieden. © Stefan Seidel

    Auch das ist Kirchentag: Teilnehmer demonstrieren für Frieden. © Stefan Seidel

  • Podium zur Friedensethik mit Friedrich Kramer © Stefan Seidel

    Podium zur Friedensethik mit Friedrich Kramer © Stefan Seidel

  • Podium zur Friedensethik mit Friedrich Kramer © Stefan Seidel

    Podium zur Friedensethik mit Friedrich Kramer © Stefan Seidel


  • Auch am Kirchentagssamstag sind fast alle Veranstaltungen überfüllt. © Stefan Seidel


  • © Stefan Seidel


  • © Stefan Seidel


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  • Um Christen und Friedensfragen geht es am Samstag in der St. Jakobkirche © Stefan Seidel


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  • Unser Leitender Redakteur des SONNTAG Stefan Seidel (re.) sprach auf dem Roten Sofa des EMVD mit YouTouber und Yeetie Michael Sommer. © Grothe

    Unser Leitender Redakteur des SONNTAG Stefan Seidel (re.) sprach auf dem Roten Sofa des EMVD mit YouTouber und Yeetie Michael Sommer. © Grothe

  • Podium »Welchen Frieden wollen wir? Grenzverschiebungen in der Friedensethik«, mit Dr. Thomas de Maizière, Präsident 38. Deutscher Ev. Kirchentag (DEKT), Carsten Breuer, Generalinspekteur der Bundeswehr, Sven Giegold, Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Friedrich Kramer, Friedensbeauftragter Ev. Kirche in Deutschland (EKD), Prof. Dr. Heike Springhart, Landesbischöfin, es moderiert Mirjam Meinhardt, Fernsehmoderatorin ZDF (mitte) © Stefan Seidel

    Podium »Welchen Frieden wollen wir? Grenzverschiebungen in der Friedensethik«, mit Dr. Thomas de Maizière, Präsident 38. Deutscher Ev. Kirchentag (DEKT), Carsten Breuer, Generalinspekteur der Bundeswehr, Sven Giegold, Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Friedrich Kramer, Friedensbeauftragter Ev. Kirche in Deutschland (EKD), Prof. Dr. Heike Springhart, Landesbischöfin, es moderiert Mirjam Meinhardt, Fernsehmoderatorin ZDF (mitte) © Stefan Seidel

  • © Stefan Seidel

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  • Rotes Sofa: Interviewprogramm mit prominenten Persönlichkeiten aus Gesellschaft, Politik, Kultur und Kirche des Evangelischen Medienverband in Deutschland (EMVD). Hier spricht Timo Lechner mit Stefanie Schardien, Pfarrerin, Sprecherin »Wort zum Sonntag«. Auch unser leitender Redakteur Stefan Seidel moderiert vor Ort mit. © Stefan Seidel

    Rotes Sofa: Interviewprogramm mit prominenten Persönlichkeiten aus Gesellschaft, Politik, Kultur und Kirche des Evangelischen Medienverband in Deutschland (EMVD). Hier spricht Timo Lechner mit Stefanie Schardien, Pfarrerin, Sprecherin »Wort zum Sonntag«. Auch unser leitender Redakteur Stefan Seidel moderiert vor Ort mit. © Stefan Seidel

  • Größer Applaus bei der Vorstellung einer Kirchentags-Resolution, die die konsequente Umsetzung des Pariser Klimaabkommens. Darin wird auch gefordert, Protestformen des zivilen Ungehorsams nicht ungerechtfertigt zu kriminalisieren und dass die Kirchen Vorreiter beim Klimaschutz werden. Die Resolution wurde mit überwältigenden Mehrheit verabschiedet. © Stefan Seidel

    Größer Applaus bei der Vorstellung einer Kirchentags-Resolution, die die konsequente Umsetzung des Pariser Klimaabkommens fordert. Darin wird auch gefordert, Protestformen des zivilen Ungehorsams nicht ungerechtfertigt zu kriminalisieren und dass die Kirchen Vorreiter beim Klimaschutz werden. Die Resolution wurde mit überwältigenden Mehrheit verabschiedet. © Stefan Seidel

  • Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) beim Podiumsgespräch »Verantwortung und Schuld in der Klimakrise« zum Kirchentag teil. © Stefan Seidel

    Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) beim Podiumsgespräch »Verantwortung und Schuld in der Klimakrise« zum Kirchentag teil. © Stefan Seidel

  • Viele jugendliche Teilnehmer am Kirchentag in der Messehalle zum Podium mit RObert Habeck. © Stefan Seidel

    Viele jugendliche Teilnehmer am Kirchentag in der Messehalle zum Podium mit RObert Habeck. © Stefan Seidel

  • Auf die Frage der »Anwälte des Publikums« danach, wer sich schuldig an der Klimakrise fühle, hoben sehr viele Personen im Publikum die Hand während des Podiumsgespräches mit Robert Habeck und der Letzten Generation. © Stefan Seidel.

    Auf die Frage der »Anwälte des Publikums« danach, wer sich schuldig an der Klimakrise fühle, hoben sehr viele Personen im Publikum die Hand während des Podiumsgespräches mit Robert Habeck und der Letzten Generation. © Stefan Seidel.

  • Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) beim Podiumsgespräch »Verantwortung und Schuld in der Klimakrise« zum Kirchentag teil. © Stefan Seidel

    Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) beim Podiumsgespräch »Verantwortung und Schuld in der Klimakrise« zum Kirchentag teil. © Stefan Seidel

  • Großes Publikum beim Podium zur Klimapolitik © Stefan Seidel

    Großes Publikum beim Podium zur Klimapolitik © Stefan Seidel

  • Harte Worte von Carla Hinrichs, Sprecherin der Letzten Generation, auf dem Podium »Verantwortung und Schuld in der Klimakrise« auf dem Kirchentag. © Stefan Seidel

    Harte Worte von Carla Hinrichs, Sprecherin der Letzten Generation, auf dem Podium »Verantwortung und Schuld in der Klimakrise« auf dem Kirchentag. © Stefan Seidel

  • Harte Worte von Carla Hinrichs, Sprecherin der Letzten Generation, auf dem Podium »Verantwortung und Schuld in der Klimakrise« auf dem Kirchentag. © Stefan Seidel

    Harte Worte von Carla Hinrichs, Sprecherin der Letzten Generation, auf dem Podium »Verantwortung und Schuld in der Klimakrise« auf dem Kirchentag. © Stefan Seidel

  • Leeres Podium vor dem Gespräch mit Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne). © Stefan Seidel

    Leeres Podium vor dem Gespräch mit Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne). © Stefan Seidel

  • Auch Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) nimmt an einem Podiumsgespräch zum Kirchentag teil. © Stefan Seidel

    Auch Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) nimmt an einem Podiumsgespräch zum Kirchentag teil. © Stefan Seidel

  • Auch Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) nimmt an einem Podiumsgespräch zum Kirchentag teil. © Stefan Seidel

    Auch Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) nimmt an einem Podiumsgespräch zum Kirchentag teil. © Stefan Seidel

  • Auch Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) nimmt an einem Podiumsgespräch zum Kirchentag teil. © Stefan Seidel

    Auch Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) nimmt an einem Podiumsgespräch zum Kirchentag teil. © Stefan Seidel

  • Auch Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) nimmt an einem Podiumsgespräch zum Kirchentag teil. © Stefan Seidel

    Auch Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) nimmt an einem Podiumsgespräch zum Kirchentag teil. © Stefan Seidel

  • Im Zentrum Schöpfungsverantwortung findet am Freitag das Podium »Verantwortung und Schuld in der Klimakrise« statt. © Stefan Seidel

    Im Zentrum Schöpfungsverantwortung findet am Freitag das Podium »Verantwortung und Schuld in der Klimakrise« statt. © Stefan Seidel

  • Auch Schauspieler und Autor Samuel Koch nimmt am Kirchentag teil und hält eine Bibelarbeit. © Stefan Seidel

    Auch Schauspieler und Autor Samuel Koch nimmt am Kirchentag teil und hält eine Bibelarbeit. © Stefan Seidel

  • Andrang am Kirchenpresse-Stand © Stefan Seidel

    Andrang am Kirchenpresse-Stand © Stefan Seidel

  • Kirchentags-Besucher strömen  zum Messegelände © Stefan Seidel

    Kirchentags-Besucher strömen zum Messegelände © Stefan Seidel

  • Viele Veranstaltungen rund ums Thema Klimaschutz sind überfüllt und viele Kirchentagsbesucher können nicht daran teilnehmen. © Stefan Seidel

    Viele Veranstaltungen rund ums Thema Klimaschutz sind überfüllt und viele Kirchentagsbesucher können nicht daran teilnehmen. © Stefan Seidel

  • Die Themen rund um Klimaschutz und Ziele der Agenda 2030 gehören zu den großen Themen in Nürnberg. © Stefan Seidel

    Die Themen rund um Klimaschutz und Ziele der Agenda 2030 gehören zu den großen Themen in Nürnberg. © Stefan Seidel

  • © Karola Richter

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  • Gut gefüllte Messehalle © Stefan Seidel

    Gut gefüllte Messehalle © Stefan Seidel

  • Heinrich Bedford-Strohm auf dem Kirchentag © Stefan Seidel

    Heinrich Bedford-Strohm auf dem Kirchentag © Stefan Seidel

  • Den Sonntag finden Sie auf dem Messegelände Nürnberg gleich neben dem Roten Sofa © Stefan Seidel

    Den Sonntag finden Sie auf dem Messegelände Nürnberg gleich neben dem Roten Sofa © Stefan Seidel

  • In Saalfeld, dem letzten Halt vor Nürnberg, verteilen sich die Bläser auf alle 3 Wagen, denn nun folgt das Unterhaltungsprogramm. © Karola Richter

    In Saalfeld, dem letzten Halt vor Nürnberg, verteilen sich die Bläser auf alle 3 Wagen, denn nun folgt das Unterhaltungsprogramm. © Karola Richter

  • In Saalfeld, dem letzten Halt vor Nürnberg, verteilen sich die Bläser auf alle 3 Wagen, denn nun folgt das Unterhaltungsprogramm. © Karola Richter

    In Saalfeld, dem letzten Halt vor Nürnberg, verteilen sich die Bläser auf alle 3 Wagen, denn nun folgt das Unterhaltungsprogramm. © Karola Richter

  • Das Blech steht bereit für das Unterhaltungsprogramm auf dem letzten Streckenabschnitt. © Karola Richter

    Das Blech steht bereit für das Unterhaltungsprogramm auf dem letzten Streckenabschnitt. © Karola Richter

  • Unterwegs wird zwischen Saalfeld und Nürnberg gesungen © Karola Richter

    Unterwegs wird zwischen Saalfeld und Nürnberg gesungen © Karola Richter

  • Theologiestudentin Lena Setzer, die uns in der neuen Ausgabe auf der Titelseite ihre Wünsche an den Kirchentag mitteilt, ist ebenfalls im Sonderzug. © Karola Richter

    Theologiestudentin Lena Setzer, die uns in der neuen Ausgabe auf der Titelseite ihre Wünsche an den Kirchentag mitteilt, ist ebenfalls im Sonderzug. © Karola Richter

  • Im Zug wird der druckfrische Sonntag gelesen, genau wie die anderen Zeitungen und Material der Sponsoren, wie der KD Bank. © Karola Richter

    Im Zug wird der druckfrische Sonntag gelesen, genau wie die anderen Zeitungen und Material der Sponsoren, wie der KD Bank. © Karola Richter

  • Heitere Stimmung und Austausch im Zug © Karola Richter

    Heitere Stimmung und Austausch im Zug © Karola Richter

  • Druckfrisch liegen die Zeitungen aus © Karola Richter

    Druckfrisch liegen die Zeitungen aus © Karola Richter

  • Willkommen im Sonderzug © Karola Richter

    Willkommen im Sonderzug © Karola Richter

  • Landesbischof Tobias Bilz versucht sich als Schaffner © Karola Richter

    Landesbischof Tobias Bilz versucht sich als Schaffner © Karola Richter

  • Posaunenchormusik am Bahnsteig vor Abfahrt in Leipzig © Karola Richter

    Posaunenchormusik am Bahnsteig vor Abfahrt in Leipzig © Karola Richter

  • Posaunenchormusik am Bahnsteig vor Abfahrt in Leipzig © Karola Richter

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  • Landesbischof Tobias Bilz gibt dem MDR ein Interview © Karola Richter

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  • Die Bahnhofsmission unterstützt mit Brezeln und Getränken © Karola Richter

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  • Posaunenchormusik wird es am Bahnsteig vor Abfahrt in Leipzig geben © Karola Richter

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  • Der Sonderzug fährt in Leipzig an Gleis 11 ein. Über den Lokführer Herrn Schurig können Sie in unserer aktuellen Ausgabe 23 lesen. © Karola Richter

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