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Stadtmission Zwickau diskutierte mit Politikern über neue Thesen

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  • Teilnehmer des Politikerfrühstücks im Gespräch

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  • Die Tür mit neuen Thesen zur Wohnungnot

    Die Tür mit neuen Thesen zur Wohnungnot

Angelehnt an den Thesenanschlag Martin Luthers veranstaltete die Stadtmission Zwickau am Montag ein Politikerfrühstück und diskutierte „neu“-reformatorischen Thesen der Wohnungsnotfallhilfe. Eingeladen waren Politiker von Bundes-, Landes-, und Kreisebene. Darauf machte Lars-Christian Trommer von der Stadtmission aufmerksam.

Es diskutierten Carsten Körber (CDU) und Sabine Zimmermann (DIE LINKE) von der Bundesebene, Jan Löffler (CDU), Kerstin Nicolaus (CDU), Ines Springer (CDU), Mario Pecher (SPD) vom Sächsischen Landtag und Dr. Michael Luther (CDU) und Andreas Weigel (SPD) als Vorsitzende der jeweiligen Kreistagsfraktionen waren gekommen mit den Verantwortlichen der Stadtmission Zwickau.

Die Thesen, die diskutiert wurden: Nicht jeder, der eine Wohnung braucht, bekommt eine. Anerkannte Asylbewerber sind die Wohnungslosen von morgen. Die Anzahl der Jugendlichen, die überhaupt keine Perspektive haben, nimmt zu – sie bedürfen einer intensiveren Betreuung und altersgerechtere Rahmenbedingungen.

Am Ende lud die Stadtmission die Anwesenden zu einem persönlichen Statement jedes Einzelnen ein, das in schriftlicher Form auf eine Tür geklebt werden konnte.
Diese Tür ist Teil der bundesweiten Aktion der Diakonie »Türen auf – Gerechtigkeit leben«.

Die Aktion zielt auf das Reformationsjubiläum 2017. Bundesweit entstehen so soziale Statements auf Türen, die in digitaler und zum Teile auch in physischer Form als Botschaft zum Reformationsjubiläum zur Weltausstellung nach Wittenberg gesendet werden.

»Die Tür der Stadtmission Zwickau wird Teil der Ausstellung zur Reformation im Rathaus Zwickau ab 8. Mai 2017 sein. In der Ausstellung selbst wird es die Möglichkeit für die Besucher geben, selbst in Aktion zu treten und eigene Statements hinzufügen«, so Trommer. Dadurch entstehe aus dem ursprünglichen Ansatz eines Diakoniestatements in Form einer Tür, eine Art Plattform, auf der zusätzlich politische Verantwortungsträger und auch Bürgerinnen und Bürger zu Wort kommen.

»Am 16. Mai 2017 werden wir ein Abbild der Tür zusammen mit einer ganzen Reihe anderer spannender Diakonie-Exponate dem Truck des »Europäischen Stationenweges«, der auf dem Zwickauer Hauptmarkt Halt machen wird, mit nach Wittenberg geben«, sagt Lars-Christian Trommer.

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