Gott bringt das Gute in unser Leben
»Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der HERR von dir fordert, nämlich Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott.« Micha 6, Vers 9
Die Dresdner Frauenkirche ist schöner als die Uni Bielefeld. Das ist unstreitig. Bei aller Diskussion um individuellen Geschmack und subjektive Wahrnehmung: Es gibt eindeutige ästhetische Kriterien, unter deren Zuhilfenahme wir im Allgemeinen etwas als schön bezeichnen können. Und trotzdem bauen wir in der Regel hässlich. Als Harald Schmidt sich das erste Mal in seinem Leben bei Burger King einen Doppel Whopper mit Käse und einen Kaffee gekauft hat, prägte er den berühmten Satz, die Mülleimer dieses Schnellrestaurants seien ästhetisch ansprechender als 70 Prozent der deutschen Neubauten. In der Übertreibung liegt die Wahrheit: Wir wissen, was schön ist, und erzeugen so selten etwas optisch Ansprechendes.
Ebenso wissen wir, was gut ist. Der Wochenspruch ruft es uns mit Verve ins Gedächtnis: »Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist«! Und es stimmt. Bei aller Diskussion um individuelle Bedürfnisse und möglicherweise veraltete Normen: Wir wissen, was gut ist. Und trotzdem tun wir so viel Schlechtes.
Während wir aber unser Leben hier mit rein funktionalen Gebäuden tatsächlich auf Dauer trister machen können, ist es als Christ unmöglich, das Leben hier dauerhaft durch unser Tun schlecht zu machen. Denn das, was gut ist – »Gottes Wort halten, Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott« – das bringt Gott selbst in unser Leben. Nur in seinem Geist können wir das und andersherum ist auch wahr: weil uns der Geist geschenkt ist, tun wir es auch. Wenn wir darin scheitern, erneuert er uns und etwas kleines Gutes kommt am Ende mit uns doch in diese Welt. Gott sei Dank!
Impressionen vom Elbe-Tauffest
Impressionen vom Elbe-Kirchentag in Pirna
Festtag 100 Jahre Glaube + Heimat
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