Dienen heißt Liebe und Fürsorge
»Der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und gebe sein Leben als Lösegeld für viele.« Matthäus 20, Vers 28
Jesus stellt mit dieser Aussage unser übliches Denken auf den Kopf. Normalerweise erwarten wir, dass der Höchste, Mächtigste oder Wichtigste sich bedienen lässt. Aber Jesus kehrt das um: Er selbst dient. Und nicht nur ein bisschen, sondern radikal – bis hin zur Hingabe seines Lebens. In unserem Alltag werden wir ständig bedient – sei es von der Kassiererin, dem Busfahrer oder der Ärztin. Diese Dienstleistungen nehmen wir oft selbstverständlich in Anspruch.
Wenn wir an Geschäftsführer, Politikerinnen und Vorstandsvorsitzende denken, kommt oft der Gedanke auf, dass sie sich hauptsächlich um ihren eigenen Vorteil kümmern – dabei wird übersehen, was es bedeutet, so in der Öffentlichkeit zu stehen, weitreichende Entscheidungen treffen zu müssen und viel Verantwortung zu tragen. Wer möchte da schon tauschen?
Wenn Jesus die Verhältnisse umkehrt, dann verändert es meinen Blick auf das Alltägliche: Ich lerne, dankbarer zu sein für die kleinen Dienste, die ich täglich empfange – sei es im privaten Umfeld oder in der Gesellschaft. So werde ich achtsamer gegenüber denen, die für mich da sind. Und ich frage mich, wo und wem ich selbst dienen kann.
Jesus zeigt mit seinem Leben: Dienen bedeutet aktiv zu handeln. Und zwar als Ausdruck von Liebe und Fürsorge. Er predigte, heilte und schenkte Hoffnung. Sein Dienst war eine Einladung, frei von Angst, Schuld und Selbstbezogenheit zu leben – wahres, erfülltes, ja ewiges Leben. Das verbindet Weihnachten, Passionszeit und Ostern: Das Christkind bringt Erlösung.
Impressionen vom Elbe-Tauffest
Impressionen vom Elbe-Kirchentag in Pirna
Festtag 100 Jahre Glaube + Heimat
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