
Mit einem Festakt im mittelsächsischen Flöha soll am 11. April der Kunst- und Skulpturenweg der europäischen Kulturhauptstadt Chemnitz 2025 eröffnet werden. Unter dem Titel »Purple Path« (deutsch: Lila Pfad) vereint das Projekt in Chemnitz und in 38 Kommunen der Region zeitgenössische Werke von rund 90 Künstlerinnen und Künstlern, wie die Kulturhauptstadt am Freitag in Chemnitz mitteilte. Am Eröffnungswochenende sind vom 11. bis zum 13. April dazu zahlreiche Veranstaltungen in der Region geplant.
Wanderungen und Bustouren führen zu einzelnen Kunstwerken. Der Jazzmusiker und Fotograf Till Brönner gibt im erzgebirgischen Oelsnitz ein kostenloses Konzert. In einer Ausstellung in Oelsnitz sind auch Fotos von Brönner aus dem Ruhrgebiet als ehemalige Bergbau- und Industrieregion zu sehen. Zudem werden acht neue Skulpturen eingeweiht, darunter in Burgstädt das Lichtprojekt »Wetterleuchten« des Berliner Künstlers Via Lewandowsky und Kunstwerke in Neukirchen, Oederan, Niederwiesa und Mittweida.
Der Kunstpfad »Purple Path« ist eines der Hauptprojekte von Chemnitz 2025. Er soll langfristig zu einem neuen Anziehungspunkt für Einheimische und Gäste werden. Die Ausstellung zeitgenössischer Kunst im öffentlichen Raum wurde von Alexander Ochs kuratiert. Symbolisch wird zwischen den 39 beteiligten Kommunen ein Band geknüpft. Der Pfad verbindet die Kulturhauptstadt Chemnitz mit dem ländlichen Raum.
Etwa 250 Kilometer schlängelt sich der »Lila Pfad« durch das Erzgebirge, Mittelsachsen und das Zwickauer Land. Die liturgische Farbe Lila steht laut Ochs unter anderem für Passion und damit für Empathie und Mitleiden.
Impressionen vom Elbe-Tauffest
Impressionen vom Elbe-Kirchentag in Pirna
Festtag 100 Jahre Glaube + Heimat
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